Mein Gold-Ausblick 2017

Mein Gold-Ausblick 2017

32 Comments

  1. P.S. Verpasse nicht meine kleine "Homestory: Diskussionen im Hause Erichsen" bei Facebook. Dort erfährst Du mehr über den Adventskranz in meinem Video, was mein Sohn damit zu tun hat und warum er DRINGEND DEINE UNTERSTÜTZUNG BEI FACEBOOK benötigt: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/

  2. Als letztes Jahr die FED die Zinsen um 0,25 Prozent angehoben hat, ist doch der DowJones eingebrochen und der Gold Preis gestiegen`? Oder hatte es mit der Zinsanhebung nichts zu tun?
    Was ich momentan nicht verstehe ist warum überhaupt der DowJOnes momentan Höchstände notiert. Die 19000 Marke durchbrochen! Welche Gründe gibt es denn dafür?

  3. Danke für das Video – wieder einmal sehr inspirierend.

    Gold ist ein eigenartiges Investment.
    1970 lag es bei 35 USD, 10 Jahre später, also 1980 in der Spitze bei 630 USD. Dann ging es 21 Jahre seitwärts-abwärts, bis 2001 bei 260 USD ein Trend, gerade wie ein Strich, begann, der 2011 bei 1870 USD endete. In diesem 2. Trend hat sich der Wert mehr als versiebenfacht. Seitdem geht es abwärts und Gold hat fast 50% seines Wertes verloren.

    Bei diesen völlig verrückten und irren Wert-Differenzen kann ich die Experten-Aussagen, Gold wäre ein Krisenwährung, eine notwendige Beimischung zum Depot u.v.m. nicht verstehen. Auch die Beziehung zur Inflation, die oft so um 2% beträgt erschließt sich mir nicht.

    Für den Goldpreis gibt es keine echte fundamentale Begründung, da Gold nicht in den Wirtschaftskreislauf eingebunden ist. Der Preis entsteht ausschließlich aufgrund von Angebot und Nachfrage und damit oft auch durch Manipulation, besonders durch die Zentralbanken.
    Zudem hat Gold seine finanzmarkttechnische Funktion in den letzten Jahrzehnten fast völlig verloren.

    Ich meine, es dreht sich um Psychologie.
    Eine Inflationsangst sehe ich aktuell nicht. Aber einen Herdentrieb. Die Leute kaufen, weil sie vermuten, dass andere Leute kaufen werden, die von anderen Leuten glauben, dass die kaufen werden.
    Aktuell ist die Situation diffus. Die Herde hat ihre Richtung verloren. Man hat jetzt 7 Jahre lang verkauft und fragt sich: Was jetzt?

    Meine Frage für 2017 also wäre: Sind die Märchen, Mythen und Erzählungen um das Gold herum immer noch stark genug, um dem Gold wieder eine Richtung zu geben? Ich denke ja – besonders weil die Berater-Industrie alles Interesse hat, diese Mythen am Leben zu erhalten.
    Für 2017 rechne ich auch mit einigen deftigen Krisen. Also sollte Gold so langsam wieder steigen.

    *****

    Gold soll ja etwas für Langfristanleger sein. Wer besonders langfristig denkt, dem gefällt vielleicht folgende Fundstelle aus Wikipedia zum Thema Gold:

    Preisentwicklung und Kaufkraft von Gold:
    Im neubabylonischen Reich unter König Nebukadnezar II. (um 600 v. Chr.) war der Nennwert von Gold nach Angaben des Wirtschaftswissenschaftlers Stephen Harmston so bemessen, dass eine Feinunze Gold 350 Laib Brot kostete. Im Februar 2009 lag der Goldpreis bei 770 Euro und der Brotpreis in Deutschland bei 2,20 Euro. Ein Anleger konnte für eine Feinunze Gold 350 Laib Brot kaufen.[109] Im März 2012 kostete ein Laib Brot etwa 3,50 Euro. Bei einem Goldpreis von 1300 Euro pro Feinunze entsprach das umgerechnet 371 Laib Brot. Ein Investor bekam für eine Feinunze Gold fast genau so viel Brot wie vor 2600 Jahren. Das heißt der Goldwert blieb unverändert. Eine Feinunze Gold hatte den gleichen Gegenwert (hier Brot) wie damals.[110]

    Liebe Grüße
    Thomas

  4. Das ist für mich das beste Video, vor allem die Erläuterungen der Charttechnik. Der starke Dollar setzt dem Gold ebenso stark zu, sollte berücksichtigt werden

  5. Von "Krisenwährung" reden doch ausschließlich nur diejenigen, die Gold verkaufen wollen. Hat sich jemand von den "Krisengläubigen" gefragt, warum Banken besonders in Krisenzeiten, wo angeblich das Geld wertlos wird, Gold gegen wertloses Geld verkaufen? Sind das gute Samariter, die nur das beste für die Goldkäufer wollen?

  6. Sehr gutes Video schließe mich meine Vorredner an. Es ist bewiesen dass der Goldpreis ja auch manipuliert wird und mittlerweile werden ja auch schon Strafzahlung der Institute akzeptiert. Das hat ja auch noch einen Einfluss gerade bei der Charttechnik. Zumindest kurz- und mittelfristig.

  7. Mal wieder ein prima Beitrag. Aber ein Gedanke fehlt mir ein bisschen. Sehr viel hört man davon, dass Gold in erster Linie ein Krisenmetall ist. Meiner Meinung nach ist Gold aber langfristig vielmehr ein Wohlstandsmetall. Lars selber erwähnt hier, wie wichtig die Nachfrage der Inder und Chinesen ist. Deswegen sollte man bei der fundamentalen Goldanalyse auch den Zustand der Schwellenländer im Hinterkopf haben – meiner Meinung nach.
    Viel Erfolg beim investieren, Klaus

  8. Steigen die Zinsen, Steigt die Geldmenge, steigt auch die Inflation.
    Steigen die Zinsen stegen auch die Schulden der Staaten bis ins unermessliche.
    Die sind eh alle schon längst pleite. Wer ist noch unter 60% BIP?

  9. Statt mit historischen Kursstatistiken zu jonglieren, die selbst keinerlei Aufschluss über die GRÜNDE der Kursschwankungen geben, sollte man sich lieber an die Grundsätze von Edelmetallinvestitionen erinnern: Man kauft Gold (oder andere Edelmetalle), um sein Vermögen zu sichern, und nicht, um damit tolle Gewinne zu erzielen. Das wäre eine reine Lotterie, da die Kurse in gewissem Umfang auch Manipulationen unterliegen.
    Um sich gegen Kursrisiken abzusichern, gibt es NUR EINE richtige Strategie: REGELMÄẞIG in kleineren Mengen Gold kaufen, egal wie der Kurs gerade liegt. Geht er nach oben, hat man mit den bisherigen Investitionen gewonnen (und verliert also nichts, wenn man teuer kauft), geht er nach unten, kann man günstig einkaufen (und macht Verluste wett). Das ist die einzige Methode, vom langfristig steigenden Goldkurs zu profitieren und sein Vermögen zu sichern. Wer sein ganzes Vermögen auf einmal in Gold anlegt, hat hingegen eine gute Chance, sehr viel zu verlieren.

  10. Extrem schwaches Video.
    Ein Ausblick ohne die Situation in der Eurozone und insbesondere der Wahl in Frankreich
    ist kein Ausblick.

  11. Wenn die Zinserhöhung niedriger ist als die Inflation, dann steigt Gold wieder. Ich bin eh der Meinung, das Gold und Silber total unterbewertet ist. Mit dem ganzen Weltgeschehen, sollten mindestens 3.000 USD bei Gold drinnen sein und das 3-fache bei Silber.

  12. Die Leute kaufen kein Gold, weil sie nicht wissen wohin mit dem Gold. Gold kommt aus der Erde und wir menschen bezahlen Gold mit Papier, doch wohin mit dem gold? In die Erde wieder einbuddeln damit es keiner findet? In der Umlaufbahn sind Satelliten die Gold lokallisieren können. Also gebt uns eine Antwort wohin mit dem Gold?

  13. Inflation entsteht dann, wenn die Nachfrage nach Gütern schneller steigt als die Produktion mithalten kann.
    Die Nachfrage nach Gütern kann aber nur dann steigen, wenn die Löhne steigen.
    Was eine Zentralbank an Geld druckt ist der Inflation vollkommen schnuppe.
    Wie sonst sollte man erklären, dass die Japaner seit 25 Jahren Geld drucken wie blöd und trotzdem keine nennenswerte Inflation haben?

    Nachdem es keinerlei Anstalten gibt den Normalverbrauchern die Löhne zu erhöhen, sondern im Gegenteil die Arbeitslosigkeit im Zuge der Automatisierung weltweit immer weiter steigt, ist von immer grösserer DEflation und damit fallendem Goldpreis auszugehen.

  14. Warum Silber kaufen ?, weil es gibt einfach viel zu wenig davon, und Silber ist neben Gold der allerbeste Krisenschutz, und schützt das Vermögen, zugleich bietet es ein Ausfallrisiko dritter: ganz klar = 100% Altersvorsorge, und Schutz vor Altersarmut….

    Krisen und das gesunkene Vertrauen in die Notenbanken, die Furcht vor dem Bargeldverbot und vor Bankenpleiten lassen Anleger vermehrt Gold und auch Silber als Absicherung des Vermögens kaufen. Mehr als die Hälfte des Silbers wird bereits von der Industrie nachgefragt, die es etwa für Spiegel, Elektrogeräte oder in der Solarbranche verwendet, und demnächst noch viel mehr in E-Autos und RFID Chips…
    Deshalb ist der Preis für das wunderschöne Edelmetall zwar auch stark von der wirtschaftlichen Verfassung der Welt abhängig. Dennoch wird Silber künftig stärker beachtet werden müssen, da es gegenüber Gold halt dringend gebraucht und verbraucht wird. „Der Silbermarkt ist in einem Angebotsdefizit, und die Lager wurden in den vergangenen Jahren abgebaut.“ Bereits im vergangenen Jahr wurden 1.400 Tonnen Silber mehr nachgefragt, als aus den Bergwerken herausgeholt worden ist. Diese Fehlmenge ist aus Lagerbeständen ausgeglichen worden. Im laufenden Jahr dürfte die Fördermenge etwas sinken, und von Jahr zu Jahr immer weniger gefördert werden, wenns so weiter geht ist davon auszugehen, so in ca. 15 Jahren, das nur so viel Silber gefördert werden kann, so wie heute Gold, das hat zu vollge, das Silber Gold im Wert und Kaufkraft überholt. und evtl sogar noch erheblich, da es dringend gebraucht wird. Zudem sollte Silber in den kommenden Monaten und Jahren vor allem von seinen hervorragenden Eigenschaften als geldähnliches und doch im Vergleich zu Gold günstiges Edelmetall profitieren. Das Potenzial für den Silberpreis ist "enorm Extrem ". Die Fördermenge von Silber ist zur Zeit noch nur zehn Mal höher als die von Gold, der Preis jedoch ca siebzig Mal niedriger. „Das Verhältnis in den nächsten 10 Jahren wird sich auf zehn bis 15 zu eins einenge, danach sogar auf 1:1, oder Silber wird deutlich teuer als Gold. Diese Bewegung ist unvermeidbar und nur eine Frage der Zeit. „Im Vergleich zu Gold ist Silber sehr sehr stark unterbewertet. Ich kann mir durchaus einen dreistelligen bis vierstelligen Silberpreis in den kommenden 15-20 Jahre vorstellen.“ Die Silber-Konzerne haben die Förderkosten, auch wegen der deutlich niedrigeren Ausgaben für Energie ( noch ), in den vergangenen sechs Jahren von 50 auf durchschnittlich 14 Dollar je Unze (31,1 Gramm) gesenkt. Wenn der Silberpreis steigt, ziehen die Gewinne dieser Unternehmen überverhältnismäßig stark an.
    Vor diesem Hintergrund sollten Anleger zumindest zur Absicherung Münzen und Barren kaufen. ( besser Silbermünzen in kleinen bekannten Einheiten z.B.: 5 + 10 DM in 625 & 925er Silber / 10 Euro bis 2010 mit 925er Silber, sowie 25 / 50 / 100er österreichische Schillinge in Silber… und 1 Uncen Anlage Silbermünzen wie Maple Leaf, Wiener Philhamoniker, Libertad, Koala….. ), und je älter desto besser, halt wegen den kommenden EM Verboten von Gold und Silber, da ein Bargeldverbot ohne EM Verbot auch wenig Sinn macht ( sprich Ersatzwährung ).

  15. Guten Tag Erichsen

    In was investiert man in einer neuen Finanzkrise?
    Leider war ja in der Finanzkrise 2007/09 Gold auch am sinken.
    Vielen herzlichen Dank für Ihr Feedback…
    Grüsse aus der Schweiz..

  16. Sehr anschauliches Video.
    Ich bin in dem Bereich ein blutiger Anfänger und hätte eine Frage:
    Sollte man das Geld generell eher in physisches Gold anlegen oder eher in Goldaktien. Vielen Dank

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